Sommerhaar klingt traumhaft – bis das Haar verfilzt und trocken wird.
Man prüft:
- gute Haarpflege
- Salon-Bleichung
- teure Produkte
- und Vorsicht
…aber nichts hilft und das Haar fühlt sich nur trockener, rauer und viel schwerer zu entwirren an.
Was passiert da eigentlich?

Die Sonne bleicht das Haar zusätzlich
Viele denken nicht daran, aber UV-Strahlung beeinflusst das Haar sehr stark.
Besonders wenn das Haar bereits:
- gesträhnt
- gebleicht
- chemisch behandelt
- oder von Natur aus porös ist.
Wenn die Sonne Pigmente im Haar abbaut, werden bestimmte Partien im Sommer noch heller.
Das Problem ist, dass das Haar gleichzeitig oft verliert:
- Feuchtigkeit
- Elastizität
- Lipide
- und schützende Proteine.
Und dann beginnen die Haare viel leichter ineinander zu haken.
Deshalb fühlt sich gebleichtes Haar oft an:
- verfilzt
- rau
- trocken
- spröde
- und im Sommer an den Spitzen fast wie Klettverschluss an.
Warum verheddern sich manche Partien mehr als andere?
Das ist eigentlich ziemlich logisch, wenn man versteht, wie das Haar funktioniert.
Die hellsten Partien im Haar sind oft auch die porösesten.
Und poröses Haar:
- saugt Feuchtigkeit schneller auf
- verliert Feuchtigkeit schneller
- wird empfindlicher gegenüber UV-Strahlung
- und bekommt leichter eine geschädigte Schuppenschichtstruktur.
Wenn sich die Schuppenschicht öffnet, beginnen die Haare aneinander zu haften, anstatt sanft zu gleiten.
Deshalb fühlen sich manche Partien nach:
- Sonne
- Baden
- Salzwasser
- Wind
- oder trockenen Sommertagen
fast unmöglich auszubürsten an.

Salzwasser und Sonne sind eine ziemlich harte Kombination für gebleichtes Haar
Salzwasser kann dazu führen, dass sich das Haar im Moment voller anfühlt.
Aber für gebleichtes Haar kann die Kombination aus:
- UV-Strahlung
- Wärme
- Salz
- Chlor
- und Austrocknung
im Laufe der Zeit ziemlich intensiv werden.
Besonders wenn das Haar bereits empfindlich ist.
Deshalb erleben viele, dass sich das Haar am Ende des Sommers deutlich trockener anfühlt – obwohl es am Anfang gut aussah.
Was meinem Haar am meisten geholfen hat
Der größte Fehler, den ich früher selbst gemacht habe, war zu versuchen, das Problem „wegzuwaschen“.
Dabei brauchte das Haar eigentlich:
- mehr Schutz
- mehr Feuchtigkeit
- weniger Belastung
- und sanftere Pflege.
Am meisten geholfen hat mir:
- feuchtigkeitsspendende und barrierestärkende Haarpflege
- Leave-in-Produkte
- Haaröle in den Spitzen
- Breitzinkenkamm statt hartem Bürsten
- UV-Schutz für das Haar
- und mit locker geflochtenem statt offenem Haar zu schlafen.
Und vor allem:
zu verstehen, dass das Haar im Sommer tatsächlich empfindlicher ist.

Das Haar braucht im Sommer oft dasselbe wie die Haut
Wir sind heute ziemlich gut darin zu verstehen, dass die Haut:
- Feuchtigkeit
- Schutz
- sanfte Pflege
- und Barrierestärkung
braucht, wenn die Sonne stark ist.
Aber das Haar funktioniert tatsächlich ziemlich ähnlich.
Gebleichtes Haar braucht im Sommer oft:
- mehr Feuchtigkeit
- schützende Öle
- stärkende Inhaltsstoffe
- und weniger aggressive Behandlung.

Unsere Favoriten für sommermüdes Haar
Bei Stella&Zoe zieht es uns immer zu Haarpflegeprodukten, die sich anfühlen:
- pflegend
- sanft
- regenerierend
- und für empfindliches Haar entwickelt.
Wir lieben Produkte, die dem Haar helfen, sich anzufühlen:
- weicher
- elastischer
- weniger verfilzt
- und besser vor Sommerschäden geschützt.
Denn es ist leicht, das Aussehen des Haares in der Sonne zu lieben.
Das Schwierige ist oft, dass es danach immer noch gut ist.

