Därför kan kronisk stress göra det svårare att gå ner i vikt

Therefore, chronic stress can make it harder to lose weight

 

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Körper trotz guter Ernährung, Bewegung und dem Versuch, „alles richtig zu machen“, an zusätzlichen Pfunden festhält, sind Sie bei weitem nicht allein.

Viele konzentrieren sich auf Kalorien, Training und Disziplin, wenn das Gewicht stagniert. Aber manchmal liegt die Antwort ganz woanders.

Im Nervensystem.

Denn die Forschung zeigt, dass chronischer Stress sowohl den Hunger, den Schlaf, das Energieniveau als auch die Fähigkeit des Körpers, das Gewicht zu regulieren, beeinflussen kann.

Das bedeutet nicht, dass Stress allein eine Gewichtszunahme verursacht. Aber er kann Bedingungen schaffen, die es deutlich schwieriger machen, Gewicht zu verlieren.

Was passiert im Körper, wenn wir gestresst sind?

Wenn der Körper Stress wahrnimmt, wird unter anderem das Hormon Cortisol ausgeschüttet.

Cortisol hat einen schlechten Ruf, ist aber eigentlich lebenswichtig. Es hilft uns, morgens aufzuwachen, uns zu konzentrieren, Leistung zu erbringen und Herausforderungen zu bewältigen.

Das Problem entsteht, wenn der Körper nie wirklich die Möglichkeit bekommt, sich zu erholen.

Wenn der Stress Woche für Woche – oder Jahr für Jahr – anhält, kann der Körper auf verschiedene Weisen gleichzeitig reagieren.

Sie können zum Beispiel Folgendes erleben:

  • erhöhter Hunger
  • stärkeres Verlangen nach Zucker und schnellen Kohlenhydraten
  • schlechterer Schlaf
  • mehr Wassereinlagerungen
  • erhöhte Müdigkeit
  • verminderte Erholung
  • größere Schwierigkeiten, den Appetit zu regulieren

Es ist kein Wunder, dass sich der Körper so anfühlen kann, als würde er gegen Sie arbeiten.

Deshalb reicht es nicht immer aus, weniger zu essen

Wenn das Gewicht stagniert, denkt man leicht, dass die Lösung darin besteht, härter zu trainieren oder weniger zu essen.

Aber wenn sich der Körper bereits in einem chronischen Stresszustand befindet, kann zusätzliche Belastung manchmal den gegenteiligen Effekt haben.

Viele geraten in einen Teufelskreis:

Sie sind müde → trainieren härter → erholen sich schlechter → schlafen schlechter → werden hungriger → fühlen sich als Versager.

Dabei ging es am Anfang vielleicht nie um einen Mangel an Disziplin.

Schlaf spielt eine größere Rolle, als viele glauben

Wenn es einen Faktor gibt, der sowohl die Erholung, die Hungerregulierung als auch das Energieniveau beeinflusst, dann ist es der Schlaf.

Mehrere Studien zeigen, dass Schlafmangel Hormone beeinflussen kann, die Hunger und Sättigung regulieren.

Das kann dazu führen, dass wir:

  • uns hungriger fühlen
  • nach den Mahlzeiten weniger satt sind
  • ein stärkeres Verlangen nach energiereicher Nahrung haben
  • uns müder und weniger motiviert fühlen, uns zu bewegen

Deshalb betrachten viele Experten Schlaf heute als eines der wichtigsten Puzzleteile sowohl für die Gesundheit als auch für das Gewichtsmanagement.

Anzeichen dafür, dass Stress das Gewicht beeinflussen kann

Jeder reagiert anders, aber häufige Anzeichen können sein:

  • Sie fühlen sich ständig müde
  • Sie wachen nicht ausgeruht auf
  • Sie fühlen sich oft „aufgedreht“
  • Sie haben Schwierigkeiten, sich zu entspannen
  • Sie fühlen sich aufgebläht
  • das Gewicht stagniert, obwohl Sie es versuchen

In diesen Situationen kann es ratsam sein, sich zu fragen, ob der Körper mehr Erholung braucht, anstatt mehr Leistung zu erbringen.

Was kann helfen?

Anstatt sich darauf zu konzentrieren, mehr zu tun, kann es manchmal hilfreich sein, mit dem Grundlegendsten zu beginnen.

Schlaf priorisieren

Eine regelmäßige Abendroutine und ausreichend Schlaf bewirken oft mehr, als viele glauben.

Täglich bewegen

Spaziergänge sind eines der am meisten unterschätzten Werkzeuge sowohl für das Stressmanagement als auch für die Gesundheit.

Regelmäßig essen

Protein, Ballaststoffe und nährstoffreiche Lebensmittel helfen dem Körper, den Energieniveau während des Tages stabiler zu halten.

Dem Körper Zeit zur Erholung geben

Erholung ist keine Faulheit. Es ist eine biologische Notwendigkeit.

Es geht nicht um Disziplin

Wir leben in einer Zeit, in der viele Menschen Arbeit, Familie, soziale Medien, Leistung und ständige Erreichbarkeit jonglieren.

Wenn sich der Körper müde anfühlt, ist die häufigste Reaktion, noch härter zu drücken.

Manchmal ist jedoch das Gegenteil erforderlich.

Das heißt, besserer Schlaf, mehr Erholung und ein Nervensystem, das sich wieder sicher fühlen kann.

Denn es ist nicht Ihr Körper, der Sie behindert.

Er versucht nur, mehr zu bewältigen, als Sie vielleicht wahrnehmen.

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